Jenoptik knüpft an gute Entwicklung an
Der Jenaer Technologiekonzern Jenoptik AG hat im 1. Quartal 2012 bei Umsatz und Ergebnis an das hohe Niveau des Vorjahres angeknüpft. Der Umsatz stieg 2012 um 10,6 Prozent auf 137,7 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Jena mitteilte. Dabei hätten alle drei Segmente zum Zuwachs beigetragen.
„Wie erwartet, konnten wir nicht in allen Bereichen die hohen Vorjahreswerte übertreffen“, sagte Jenoptik-Vorstandschef Michael Mertin. „Insgesamt haben sich unsere Geschäftsbereiche aber besser entwickelt, als Ende 2011 prognostiziert“, fügte er hinzu.
Operativer Ertrag auf Vorjahresniveau
Das Konzern-EBIT lag nach Angaben des Unternehmens mit 11,6 Millionen Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals (i.Vj. 11,8 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern habe sich leicht auf 9,4 Millionen Euro (i.Vj. 9,3 Millionen Euro) erhöht. Das Ergebnis nach Steuern bezifferte die Jenoptik mit 8,0 Millionen Euro (i.Vj. 7,5 Millionen Euro).
Etwas weniger Aufträge
Der Auftragseingang des Jenoptik-Konzerns betrug 148,8 Millionen Euro und sei damit erwartungsgemäß gegenüber dem hohen Vorjahresquartal zurückgegangen – insgesamt um 13,8 Prozent. Der Auftragseingang habe jedoch um absolut 11,1 Millionen Euro über dem Umsatzvolumen des 1. Quartals 2012 gelegen. Der Auftragsbestand des Konzerns sei dadurch von 448,5 Millionen Euro Ende 2011 auf 462,1 Millionen Euro gestiegen. Prognosen werden bestätigt. Jenoptik geht weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung 2012 aus. „Der Verlauf des ersten Quartals bestätigte dies“, sagte Mertin. Noch sei es allerdings zu früh, die Gesamtjahresprognosen zu präzisieren. „Wir sehen noch immer keine Lösung bei der Schuldenkrise der westlichen Staaten und haben politische Wahlen, deren Ergebnis hier nochmals Änderungen bringen könnten“, sagte Mertin. Er bestätigte die bei der Berichterstattung zum Geschäftsjahr 2011 gegebenen Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2012. Danach soll der Umsatz soll gegenüber dem Jahr 2011 organisch um 2 bis 6 Prozent steigen (2011: 543,3 Millionen Euro). Das EBIT soll zwischen 40 und 50 Millionen Euro liegen.
10.05.2012
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