Autoindustrie an der Spitze
In der Thüringer Industrie war die Autoindustrie im ersten Quartal die umsatzstärkste Branche. Vom Gesamtumsatz der Industriebetriebe in Höhe von 7,1 Milliarden Euro entfielen auf die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen allein 1 Milliarde Euro. Danach folgten die Hersteller von Metallerzeugnissen mit 858 Millionen Euro und die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln mit 786 Millionen Euro.
Auf Platz 4 rangierten die Maschinenbauer mit 666 Millionen Euro, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Die Produzenten von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen kamen auf 657 Millionen Euro Umsatz. Geringe Umsätze wurden im Wirtschaftszweig Herstellung von Lederwaren und Schuhen mit 17 Millionen Euro ermittelt.
Die Auslandsumsätze lagen von Januar bis März 2012 bei 2,3 Milliarden Euro. Die Wirtschaftszweige mit Auslandsumsätzen über 200 Millionen Euro waren die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 360 Millionen Euro, der Maschinenbau mit 256 Millionen Euro, die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 254 Millionen Euro, die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit 245 Millionen Euro, sowie die Hersteller von Metallerzeugnissen mit 234 Millionen Euro. Die geringsten Lieferungen in das Ausland verzeichneten die Hersteller von Möbeln mit 15 Millionen Euro.
Im Monatsdurchschnitt des ersten Vierteljahres 2012 arbeiteten rund 137.000 Personen in den Thüringer Industriebetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten. Die meisten Industriebeschäftigten gab es in den Branchen Herstellung von Metallerzeugnissen (19 200 Personen), Maschinenbau (14 800 Personen), Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (14 100 Personen), Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (14 000 Personen) und die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (13 400 Personen).
23.05.2012
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