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Thüringer Industrie verbraucht weniger Wasser

Der Wasserbedarf der Thüringer Industrie ist zwischen 2007 und 2010 um 3,7 Millionen Kubikmeter oder 6,4 Prozent auf rund 54,8 Millionen Kubikmeter gesunken. Der Bedarf sei im Jahr 2010 zu 80,4 Prozent durch Eigengewinnung gedeckt worden, teilte das Landesamt für Statistik am Montag in Erfurt mit. Rund 35,3 Millionen Kubikmeter stammten dabei aus Oberflächengewässer von Flüssen, Seen und Talsperren.

Etwa 18,1 Prozent des von den Industriebetrieben selbst gewonnenen Wassers wurde aus Grundwasser und lediglich 1,2 Prozent aus Quellwasser bzw. Uferfiltrat gedeckt.

Produktionsbedingt haben die Chemische Industrie sowie das Papiergewerbe regelmäßig den höchsten Wasserbedarf. Im Jahr 2010 betrug ihr Anteil 33,2 Prozent bzw. 27,7 Prozent am gesamten Wasseraufkommen der Thüringer Industrie.

18.06.2012