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ifo Geschäftsklima für Ostdeutschland verbessert


Das Geschäftsklima der Industrie hat sich gegen den gesamtdeutschen Trend in Ostdeutschland verbessert. Der entsprechende Index des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung stieg im Juni im Vergleich zum Vormonat um 1,2 auf 107,2 Punkte. Auch schätzten die befragten Unternehmen ihre derzeitige Lage deutlich besser ein als im Mai. Der Index erhöhte sich um 2,9 auf 113,2 Punkte. Allerdings werden die Aussichten für die kommenden sechs Monate etwas skeptischer beurteilt. Der Index sank um 0,2 auf 101,6 Punkte.

Trotz des jüngsten Anstiegs befindet sich die ostdeutsche Wirtschaft weiterhin in einer schwierigen Phase, konstatiert die Zweigniederlassung Dresden des ifo Instituts am Mittwoch.

Das Geschäftsklima im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe habe sich verbessert. Die Industriefirmen aus der hiesigen Wirtschaft schätzen ihre momentane Geschäftssituation erheblich besser ein als im Vormonat. Ihre Geschäftserwartungen für das zweite Halbjahr 2012 bewerten die Befragungsteilnehmer insgesamt als ungünstig und damit deutlich pessimistischer als im vergangenen Monat. Vom Geschäft mit dem Ausland erwarten die ostdeutschen Unternehmen weiterhin positive, wenngleich etwas schwächere Impulse in der nahen Zukunft. Die Zahl ihrer Mitarbeiter wollen sie stärker verringern.

Im ostdeutschen Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima etwas erholt. Mit  ihren momentanen Geschäften sind die ostdeutschen Baufirmen genau so zufrieden wie im Vormonat. Der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten blicken sie mit weniger Skepsis entgegen.

27.06.2012