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Agenturen für Arbeit erhalten neue Struktur

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt ihre Strukturen zum 1. Juli um. Die regionale Gliederung werde an die Grenzen der Landkreise und kreisfreien Städte angepasst, teilte die BA am Donnerstag mit. Allerdings behielten die Kunden der Agentur ihre Ansprechpartner vor Ort. Mit der neuen Struktur sollen vor allem interne Abläufe besser organisiert werden.

In Thüringen fusionieren die Agenturen für Arbeit Altenburg und Gera und übernehmen zukünftig auch für den Saale-Orla-Kreis die Verantwortung. Die Kunden im Ilm-Kreis werden zukünftig von der Arbeitsagentur Erfurt betreut. Die Arbeitsagentur Suhl übernimmt die Verantwortung für den kompletten Wartburgkreis und die Stadt Eisenach.

Klare Zuständigkeiten          

„Durch die Anpassung unserer Strukturen an die der Kommunen, haben Kreise und Städte in Zukunft nur noch einen direkten Ansprechpartner in der Arbeitsagentur vor Ort“, erklärte Lutz Mania, Geschäftsführer der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen.. Das schaffe starke Netzwerke, verbessere die Absprachen und stärke die lokale  Arbeitsmarktpolitik. „Für unsere Kunden hingegen ändert sich nichts. Ihre Ansprechpartner in den Arbeitsagenturen und Jobcentern bleiben mit ihrem Service wie gewohnt vor Ort“, sagte Mania.

Durch die Anpassung an die Strukturen der Kommunen würden interne Verwaltungsabläufe optimiert. Dienstleistungen ohne direkten Kundenkontakt würden künftig zusammengefasst und gebündelt bearbeitet. Die Umstellung dauert zwei Tage, deshalb sind einige Agenturen für Arbeit und Jobcenter am 29. Juni 2012 geschlossen. Arbeitslosmeldungen können

ohne rechtliche Nachteile am 02.07.2012 nachgeholt werden. Die Agenturen für Arbeit stehen ihren Kunden montags bis freitags telefonisch durchgehend von 8 Uhr bis 18 Uhr unter 01801 555 111 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min) zur Verfügung.

28.06.2012