Wirtschaft & Politik

29.07.2010

Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit in Thüringen


Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli gegenüber dem Vormonat leicht angestiegen. Der Anstieg betreffe allein die Gruppe der unter-25-Jährigen. Diese hätten sich verstärkt nach außerbetrieblichen, schulischen, aber auch betrieblichen Ausbildungen arbeitslos gemeldet, teilte die Agentur für Arbeit am Donnerstag in Halle mit.

Mitte Juli seien im Freistaat 113.400 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet gewesen, 23.900 weniger als im Vorjahr und 400 mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote liege aktuell bei 9,6 Prozent - die günstigste Quote in den neuen Bundesländern.

In den Regionen Thüringens verlief die Entwicklung weiterhin unterschiedlich. Von den sechs kreisfreien Städten erreichten Jena (7,7 Prozent) und Suhl (9,5 Prozent) eine Quote unter der Zehn-Prozent-Marke. Bei den 17 Landkreisen blieben zwölf unter diesem Wert: Sonneberg (6,5 Prozent), Wartburgkreis (7,0 Prozent), Hildburghausen (7,1 Prozent), Eichsfeld (7,7 Prozent), Schmalkalden-Meiningen (7,9 Prozent), Weimarer Land (7,9  Prozent), Saale-Orla-Kreis (8,0 Prozent), Saale-Holzland-Kreis (8,1 Prozent), Gotha (8,3 Prozent), Ilm-Kreis(9,5 Prozent), Greiz (9,7 Prozent) und Saalfeld-Rudolstadt (9,9 Prozent).

Die höchsten Quoten verzeichneten die Stadt Gera und der Kyffhäuserkreis mit je 13,5 Prozent sowie Altenburger Land mit 13,2 Prozent.

Die Langzeitarbeitslosigkeit im Freistaat geht weiter zurück. 35.200 Thüringer waren im Juli ein Jahr und länger ohne Job. Das sind 800 Menschen weniger als im Vormonat und 2400 weniger als im Vorjahr.

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