28.07.2010
Die Analytik Jena AG hat ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2009/10 nach unten korrigiert. Gerechnet werde mit einem EBIT von ca. 5,0 Millionen Euro sowie einem Ergebnis je Aktie in Höhe von ca. 0,60 Euro, wie Analytik am Mittwoch in Jena mitteilte.
Bisher war der Konzern von einem operativen Ergebnis zwischen 7,0 und 7,5 Millionen Euro nach 6,3 Millionen Euro im Vorjahr sowie einem Ergebnis je Aktie zwischen 0,70 Euro und 0,85 Euro ausgegangen. Die jetzige Korrektur begründete das Unternehmen am Mittwoch mit der anhaltend schwierigen Entwicklung im Segment Optics, in dem die erwartete Erholung nicht eingetreten sei. Darüber hinaus seien durch das Unternehmen einmalige Sondereffekte durch die Schließung der CyBio Japan im abgelaufenen Quartal sowie stark gestiegene Kosten für den einheitlichen Aufbau des internationalen Vertriebs im Life Science-Bereich zu berücksichtigen.
Nach den vorläufigen Umsatz- und Ergebniszahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 erzielte der Thüringer Anbieter von Analysenmesstechnik ein operatives Ergebnis (EBIT) von 3,2 Millionen Euro bei Umsätzen von 59,6 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie betrage 0,47 Euro.
Das Unternehmen gehe nach wie vor von einem Rekordumsatz von ca. 80,0 Millionen Euro aus und halte an seiner Absicht fest, dem Aufsichtsrat zur Sitzung im Dezember 2010 mit der Feststellung des Jahresabschlusses die Ausschüttung einer Dividende zu empfehlen.
Die vollständigen 9-Monatszahlen für das Geschäftsjahr 2009/2010 will das Unternehmen am 12. August 2010 bekannt gegeben.
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