Ratgeber

In diesen Baum hat der Blitz eingeschlagen (Foto: ThüringenForst)

Vom Gewitter im Wald überrascht: Wie verhalte ich mich richtig

Immer wieder werden Waldbesucher und Naturfreunde von schweren Sommergewittern überrascht. Rund 100 Millionen Volt und mehrere 10.000 Ampere stark sowie rund 30.000 Grad Celsius heiß sind Gewitterblitze, die Jahr für Jahr regelmäßig Opfer fordern. Der immer wieder zu hörende Spruch „Vor Eichen sollt du weichen, doch Buchen sollst du suchen“ ist aber kein guter Rat.

Bei Regulierung von Hochwasserschäden ans Finanzamt denken

Die Aufwendungen für den Ersatz von Hochwasserschäden können unter Umständen bei der Steuer geltend gemacht werden. Darauf hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) Thüringen hingweisen. Viele Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren und müssen Dinge neu anschaffen oder reparieren lassen. Für die Wiederbeschaffung von Gegenständen, die vom Versicherungsschutz ausgenommen sind, oder Steuerzahler die keine Versicherung abschließen konnten, können die Verluste bei der Steuer geltend machen. Auch wer die Flutopfer mit einer Spende unterstützt...

Foto: Uwe Frost

Verbraucherzentralen richten Hochwasser-Hotline ein

Die Verbraucherzentralen richten ab Mitwoch eine Hotline für Betroffene des Hochwassers ein. Über die kostenlose Hotline können Geschädigte montags bis freitags jeweils zwischen 9 und 16.00 Uhr Auskunft zu allen Fragen erhalten, die mit der Regulierung des Schadens zusammenhängen.

TÜV rät: Bei Starkregen runter vom Gas

Platzregen mit Sichtweiten unter 50 Metern birgt Aquaplaninggefahr. Wer hier zu schnell oder mit schlechten Reifen unterwegs ist, droht aufzuschwimmen. Die Folge, das Fahrzeug wird unbeherrschbar. Darauf hat der TÜV Thüringen hingewiesen.

Richtiger Versicherungsschutz im Urlaub

Wer in den Urlaub startet, sollte gut abgesichert sein, denn ohne passende Policen können im schlimmsten Fall hohe Kosten auf Urlauber zukommen. Darauf hat die verbraucherzentrale Thüringen hingewiesen. Von Versicherungspaketen mit Rundumschutz, die bei einer Reisebuchung oft gleich mit angeboten werden, rät die Verbraucherzentrale jedoch ab. Vielmehr sei es besser, die einzelnen Risiken gezielt abzusichern.

Zeiterfassungssysteme mit Fingerabdruck nur in Ausnahmefällen zulässig

Zeiterfassungssysteme am Arbeitsplatz, die biometrische Daten wie Fingerabdrücke nutzen, sind in der Regel nicht zulässig. Darauf hat Thüringens Datenschutzbeauftragter Lutz Hasse hingewiesen. Die Erhebung, Speicherung und Verwendung biometrischer Daten seien Eingriffe in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung der Arbeitnehmer, die datenschutzrechtlich nicht gerechtfertigt seien.

IHK: Kein gesetzlicher Anspruch auf Feiertagszuschlag

Wer Pfingsten arbeiten muss, hat keinen gesetzlichen Anspruch auf Feiertagszuschläge. Darauf hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt aufmerksam gemacht.

BGH stärkt Rechtsschutz für Verbraucher

Der Bundesgerichtshof hat den Rechtsschutz für Verbraucher gestärkt und zwei Klauseln in Rechtsschutzversicherungsverträgen für unwirksam erklärt. Rechtsschutzversicherungen dürfen demnach die in ihren Versicherungsbedingungen verwendete "Effektenklausel" und die "Prospekthaftungsklausel" nicht weiter verwenden.

Deko im Treppenhaus nur mit Einverständnis des Eigentümers

Mieter dürfen das Treppenhaus nicht eigenmächtig dekorieren. Das ergibt sich aus einem Urteil des Amtsgerichts Köln, über das die LBS am Montag informierte. Nach diesem Urteil musste eine Mieterin ein Bild entfernen, das sie im Bereich des Treppenaufgangs an der Wand angebracht hatte, ohne vorher jemanden um Erlaubnis zu fragen. Trotz mehrfacher Aufforderung kam die Mieterin der Bitte des Eigentümers zum Entfernen des Bildes nicht nach.

BGH: Bonus für Stromkunden muss gezahlt werden

Der Bundesgerichtshof hat sich im Streit um die Auslegung einer Allgemeinen Geschäftsbedingung (AGB) in Stromlieferungsverträgen auf die Seite der Verbraucher gestellt. Es entschied, dass ein Bonus, der Neukunden bei einer bestimmten Vertragsdauer einmalig gewährt wird, auch dann zu zahlen ist, wenn der Kunde zum Ende dieser Vertragsdauer kündigt.