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E.ON Thüringer Energie wird umbenannt
Das Unternehmen E.ON Thüringer Energie wird umbenannt. Nach der Übernahme der Aktienmehrheit an dem Unternehmen durch die Kommunen des Freistaates steht wird der Energieversorger ab dem Sommer unter dem neuen Namen Thüringer Energie firmieren. Mit der Namensänderung geht weiterhin die Einführung eines neuen Erscheinungsbildes hinsichtlich Logo und neuer Farben einher, mit dem das Unternehmen künftig auch optisch die Herauslösung aus dem E.ON-Konzern dokumentiert. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. ...
STRABAG-Gruppe plant Wasserspeicherkraftwerk in Thüringen
Die österreichische STRABAG-Gruppe will in Thüringen ein Wasserspeicherkraftwerks errichten. Dazu sollen in den kommenden Wochen ein Standort in Ellrich (Nordhausen) und einer in Leutenberg bzw. Probstzella (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) vertieft geprüft und mindestens ein Standort entwickelt werden, wie das Unternehmen und Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig am Mittwoch in Erfurt mitteilten. ...
Thüringen und Bayern wollen bei Bau der 380-kV-Trasse eng kooperieren
Thüringen und Bayern werden bei der Planung und Errichtung der 380-kV-Trasse – der sog. „Thüringer Strombrücke“ – im grenzüberschreitenden Teilabschnitt zwischen Altenfeld und Redwitz künftig stärker zusammenarbeiten. „Eine enge Kooperation und Abstimmung zwischen beiden Ländern ist notwendig, um die Leitung bis Ende 2015 fertigzustellen“, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig am Dienstag in Erfurt. ...
FlexStrom-Pleite: Was Kunden beachten sollten
Von der Insolvenz des Berliner Energieanbieters FlexStrom AG betrifft rund 500.000 Kunden. Die Verbraucherzentrale Thüringen rät den Kunden der FlexStrom-Gruppe, zu der auch die Unternehmen Löwenzahn Energie und OptimalGrün gehören, zur Besonnenheit. „Eine Insolvenz ist nicht gleichbedeutend mit Lieferstopp“, erklärte Dirk Weinsheimer, Energierechtsexperte der Verbraucherzentrale Thüringen. Kein Kunde müsse befürchten, ohne Strom im Dunkeln sitzen zu müssen. ...
Stromeinsparungen möglich – Studie empfiehlt Umrüstung von Kläranlagen
Thüringer Kläranlagen könnten im Jahr rund 14.500 Megawatt-Stunden Strom einsparen. Dazu müssten 17 Kläranlagen, die größer als 20.000 Einwohnerwerte sind, mit einer Faulgasanlage nachgerüstet werden, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie mit einer Anlage zur Umwandlung von Faulgas in Strom und Wärme nachgerüstet werden. Die Investitionskosten für die Zweckverbände würden sich auf schätzungsweise 50 Millionen Euro belaufen. ...
Sechs ausländische Wirtschaftsdelegationen in Thüringen
Gleich sechs internationale Delegationen machen in dieser Woche im Freistaat Station, um sich mit Thüringer Unternehmen und Forschungseinrichtungen über innovative Konzepte zur effizienten Nutzung Erneuerbarer Energien auszutauschen sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Automobilzulieferindustrie zu vertiefen. Begleitet und betreut werden die Wirtschaftsvertreter aus Brasilien, Norwegen, Ungarn, Italien, Frankreich und Südkorea von Thüringen International, dem Außenwirtschaftsteam der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen). ...
TAB zieht positive Bilanz – 2013 wird gutes Jahr
Für die landeseigene Thüringer Aufbaubank ist das Jahr 2013 nach den Worten ihres Vorstandssprechers Matthias Wierlacher „ein Jahr der Normalisierung“ gewesen. „Nach dem außergewöhnlich umfangreichen Förderjahr 2011 sind wir wieder zurück auf das gute Niveau der Vorjahre gekommen“, sagte Wierlacher am Dienstag in Erfurt. Für 2013 rechne er mit weiteren Zuwächsen. Das erste Quartal stimme ihn zuversichtlich, dass „wir kein schlechtes 2013 erleben werden“. ...
Kein Fracking in Thüringen
Die Förderung von Erdgas in Thüringen mittels Fracking ist endgültig vom Tisch. Die Firma BNK Deutschland, Tochterfirma des kanadische Energieunternehmen BNK Petroleum Inc. (BNK), hat beim Thüringer Landesbergamt (TLBA) die Aufhebung ihrer drei in Thüringen liegenden Aufsuchungserlaubnisse beantragt. Bereits Ende Januar 2013 hatte BNK die Anträge für die Betriebspläne zur Durchführung seismischer Messungen in Thüringen und Sachsen-Anhalt bei den jeweiligen Bergbehörden zurückgezogen und erklärt, die Erdgassuche in Thüringen und Sachsen-Anhalt nicht weiter zu verfolgen....
Debatte um E.ON-Übernahme durch Thüringer Kommunen geht weiter
Die Debatte über die Kommunalisierung des Energieversorgers E.ON Thüringer Energie AG geht weiter. Die Industrie- und Handelskammer Südthüringen erneuerte ihre Kritik an der Übernahme und verwies auf die unübersehbaren Risiken für die Öffentliche Hand. ...
SolarInput und Solarvalley Mitteldeutschland unterstützen Forderung nach Solargipfel
Die Industrieverbände der Solarindustrie und der Forschungsinstitute in Mitteldeutschland, SolarInput und Solarvalley, unterstützen die Forderung des thüringischen Wirtschaftsminister Matthias Machnig an die Bundesregierung, einen nationalen Solargipfel einzuberufen. Die deutsche PV Industrie befinde sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage, aus der auf schnellstem Wege ein Ausweg gefunden werden muss, erklärten die Verbände am Mittwoch. ...
KET schließt Übernahme der E.ON-Anteile ab
Der kommunale Energiezweckverband Thüringen (KET) hat nach eigenen Angaben alle notwendigen Kreditverträge zur Finanzierung des Erwerbs der kommunalen Mehrheit an der der E.ON Thüringer Energie Aktiengesellschaft (ETE) unterschrieben. Auf dieser Basis habe die KET die Übernahme der von E.ON zum Verkauf angebotenen Aktien an der ETE realisiert. KET halte jetzt 43 Prozent der Aktien, wie der Zweckverband am Mittwoch in Erfurt mitteilte. ...
Umsätze Thüringer Unternehmen im Jahr 2011 erheblich gestiegen
Trotz anhaltender Wirtschaftskrise im Euroraum war die Thüringer Wirtschaft im Jahr 2011 auf Wachstumskurs. Das belegen jüngste Zahlen des Thüringer Landesamtes für Statistik. Danach sind sowohl die Zahl der Unternehmen als auch deren Umsätze gegenüber dem Vorjahr gestiegen. ...
Solarstandort Arnstadt erhalten
Bei einem Krisentreffen zur angekündigten Schließung des Photovoltaikstandorts von Bosch in Arnstadt haben sich Land, Arbeitnehmer, die IG Metall und die Kommune für die Erhaltung des Standorts ausgesprochen. In einer gemeinsamen Erklärung verlangten Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig, der Betriebsrat von Bosch Solar Energy, die IG Metall Erfurt und der Bürgermeister von Arnstadt, Alexander Dill, den Bosch-Konzern auf, die Entscheidung zur Aufgabe der Solarsparte zu überdenken. Die Beschäftigten kündigten an, sich gegen die Schließung wehren zu wollen. ...
Kreditverträge zur Übernahme der E.ON-Anteile durch Kommunen unterzeichnet
Der kommunale Zweckverband KET und mehrere Banken haben die Kreditverträge zur Übernahme der E.ON Thüringer Energie AG unterzeichnet. Damit ist eine weitere Hürde bei der Übernahme genommen. Die Verträge müssen jetzt noch vom Landesverwaltungsamt überprüft werden. ...
Harter Schlag – Bosch steigt aus Photovoltaik aus
Bosch steigt aus dem Geschäftsfeld kristalline Photovoltaik aus. Die Fertigung von Ingots, Wafern, Zellen und Modulen werde Anfang 2014 eingestellt, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Einzelne Bereiche sollen nach Möglichkeit zeitnah verkauft werden. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig äußerte sich tief enttäuscht über den Rückzug von Bosch. ...
Wirtschaftsministerium richtet „Zukunftssekretariat“ ein
Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat ein „Zukunftssekretariat“ eingerichtet. Die Stabsstelle mit bis zu zehn Mitarbeitern aus allen Abteilungen des Hauses soll Veranstaltungen und Diskussionen rund um einen strategischen „Zukunftsdiskurs Thüringen 2020“ organisieren. Die Leitung obliegt Jakob von Weizsäcker, Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik im Ministerium....
Thüringer nutzen Solaranlagen zunehmend für sich selbst
Die Thüringer nutzen Solaranlagen zunehmend für sich selbst. Wurde im Jahr 2008 noch bei 99 Prozent aller neu in Betrieb genommen PV-Anlagen der gesamt erzeugte Strom in das Netz eingespeist, nutzten im vergangenen Jahr die Betreiber von rund 80 Prozent aller neuen PV-Anlagen ihren Sonnenstrom selbst, wie die Thüringer Energie AG am Freitag in Erfurt mitteilte. Als Grund nannte der Energieversorger die veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen bei der Einspeisevergütung....
Thüringer Umweltpreis 2013 ausgelobt
Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz hat am Donnerstag zum zweiten Mal den Thüringer Umweltpreis für herausragende Leistungen im Umweltschutz ausgelobt. „Unsere natürlichen Lebensgrundlagen können wir nicht allein mit staatlichem Handeln oder Gesetzen bewahren. Umweltschutz funktioniert nur, wenn möglichst viele Menschen mitmachen. Mit dem Umweltpreis honorieren wir beispielhaftes zivilgesellschaftliches Engagement“, sagte Reinholz....
Machnig begrüßt Einigung auf geändertes Kommunalrecht
Wirtschaftsminister Matthias Machnig hat die Einigung der Thüringer Regierungsfraktionen auf eine Änderung der Thüringer Kommunalordnung (ThürKO) begrüßt. „Damit findet ein Diskussionsprozess einen guten Abschluss, der vom Thüringer Wirtschaftsministerium bereits im Frühjahr 2012 angestoßen worden ist“, sagte Machnig am Donnerstag in Erfurt. Nach der nunmehr erfolgten Einigung könne das Thema noch im März-Plenum des Thüringer Landtags behandelt werden....
Koalitionsfraktionen erweitern Spielraum der Kommunen wir wirtschaftliche Betätigung
Die Koalitionsfraktionen CDU und SPD haben sich auf umfangreiche Veränderungen im Bereich der wirtschaftlichen Betätigung von Kommunen verständigt. Dazu sollen die Thüringer Kommunalordnung und andere Landesgesetze angepasst werden. Wie die Vorsitzenden der beiden Fraktionen, Mike Mohring (CDU) und Uwe Höhn (SPD) am Donnerstag erklärten, sei für das Engagement der Kommunen im Bereich der Daseinsvorsorge und dem der erneuerbaren Energien von Bedeutung. ...