Arbeitsmarkt
VMET begrüßt Tarifabschluss
Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen hat den Tarifabschluss für die Branche begrüßt. "Wir haben damit einen Abschluss erreicht, der sowohl den Mitarbeitern ein faires Einkommen sichert und unseren Unternehmen aufgrund seiner langen Laufzeit für Planungssicherheit sorgt“, sagte der Verhandlungsführer der Thüringer Metallarbeitgeber, Harald Bruhn.
40 Prozent der offenen Stellen in kleinen Betrieben
Vier von zehn offenen Stellen waren nach einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im ersten Quartal 2013 in Betrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern zu besetzen. „Daher lohnt es sich für Arbeitssuchende, nicht nur auf Stellenangebote der bekannten großen Betriebe zu achten, sondern auch nach Stellenangeboten von kleinen Betrieben Ausschau zu halten“, sagte Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner.
Thüringen braucht bessere Willkommenskultur
Die Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte ist in Thüringen zu schwach ausgeprägt. Zu diesem Schluss kommt eine international besetzte Gruppe von Studierenden der Willy Brandt School an der Universität Erfurt, die im Auftrag des Wirtschaftsministeriums die Situation ausländischer Fachkräfte in Thüringen und die Hürden für Integration analysiert hat.
Weniger befristeter Beschäftigungsverhältnisse im Jahr 2011
Die Zahl befristeter Beschäftigungsverhältnisse ist 2011 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Allerdings stieg die Zahl der Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten teils deutlich an.
IHK rechnet mit weiterem Beschäftigungszuwachs
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt rechnet auch in den kommenden Monaten mit einem Beschäftigungszuwachs. Die Einstellungspläne der Unternehmer seien trotz der konjunkturellen Schwächephase recht positiv, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser am Dienstag in Erfurt.
VWT: Langer Winter mindert Frühjahrsaufschwung am Arbeitsmarkt
Der lange Winter und die geringeren Auftragseingänge aus dem Ausland wirken sich aus nachteilig auf den Thüringer Arbeitsmarkt aus. Zwar versuchten die Unternehmen, die Einbrüche aus den Geschäften mit den europäischen Staaten mit neuen Kunden zu kompensieren, aber das bedürfe doch einer längeren Zeitspanne, sagte Stephan Fauth, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Wirtschaft Thüringens, am Dienstag in Erfurt.
Machnig warnt vor Verfestigung der Arbeitslosigkeit bei älteren Arbeitnehmern
Thüringens Arbeitsminister Matthias Machnig hat anlässlich der April-Zahlen vor einer Verfestigung der Arbeitslosigkeit bei älteren Arbeitnehmern gewarnt. Hier habe es in den vergangenen Monaten keine positiven Veränderungen gegeben. Besonders betroffen sei die Personengruppe der Über-55-Jährigen mit einer Arbeitslosenquote von 12 Prozent.
Zahl der Arbeitslosen bleibt über 100.000
Die Zahl der Arbeitslosen in Thüringen ist im April um 4,8 Prozent zurückgegangen. Sie bleibt aber mit 101.939 Erwerbslosen über der 100.000-Marke. „Der Arbeitsmarkt zeigt sich unbeeindruckt von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und ist solide. Kräftige Frühjahrsschübe bleiben am Arbeitsmarkt jedoch aus“, sagte der Chef der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, Kay Senius, am Dienstag in Halle (Saale).
Jeder vierte Beschäftigte in Ostdeutschland verdiente weniger als 8,50 Euro je Stunde
Im Jahr 2011 haben im Osten Deutschlands 25 Prozent und in Westdeutschland knapp 12 Prozent der abhängig Beschäftigten einen vereinbarten Bruttostundenverdienst von weniger als 8,50 Euro erhalten. Das ergab eine Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) durch das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Etwa 38 Prozent der ostdeutschen Arbeitnehmer hatten im Jahr 2011 einen Bruttostundenlohn von weniger als zehn Euro; im Westen waren es 20 Prozent.
VWT gegen Ausweitung der öffentlich geförderten Beschäftigung
Der Verband der Wirtschaft Thüringens (VWT) hat sich gegen die Ausweitung der öffentlich geförderten Beschäftigung ausgesprochen. "Statt bestehende gesetzliche Rahmenbedingungen aufzuweichen, sollten erprobte Beispiele guter Praxis gezielt ausgebaut werden, die tatsächlich geeignet sind, die Integration in den regulären Arbeitsmarkt zu fördern", erklärte VWT-Hauptgeschäftsführer Stephan Fauth am Montag in Erfurt.
VWT sieht positive Entwicklung des Arbeitsmarktes
Trotz des winterlichen Wetters geht es nach Einschätzung des Verbandes der Wirtschaft Thüringens (VWT) am Arbeitsmarkt wieder bergauf. „Das lässt auch für die nächsten Monate hoffen", erklärte VWT- Hauptgeschäftsführer Stephan Fauth am Donnerstag in Erfurt.
Machnig hält Thüringer Arbeitsmarkt für robust
Der Thüringer Arbeitsmarkt ist nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Matthias Machnig „weiter erfreulich robust“. Mit seiner Erwerbslosenquote von 9,2 Prozent liege Thüringen damit nach wie vor deutlich unter dem Durchschnitt Ostdeutschlands von 11,3 Prozent. Die geringe Dynamik am Arbeitsmarkt sei nicht zuletzt mit Blick auf die schwierige wirtschaftliche Lage im Euroraum und die anhaltend winterlichen Temperaturen erwartbar gewesen, erklärte Machnig am Donnerstag in Erfurt.
Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt ausgeblieben
Die Frühjahrsbelebung am Thüringer Arbeitsmarkt ist wegen des langen Winters ausgeblieben. Zwar sank die Zahl der Erwerbslosen im März gegenüber dem Vormonat um rund 2700 oder 2,5 Prozent auf 107.034 und stagniert auf dem Niveau des Vorjahres, doch ist die Zahl der gemeldeten offenen Stellen deutlich gesunken und liegt rund 20 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.
IAB erwartet leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erwartet in diesem Jahr einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit. Im Jahresdurchschnitt werde die Zahl der Arbeitslosen mit 2,86 Millionen rund 40.000 niedriger liegen als 2012, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Prognose des Instituts hervor. „Nach einer Schwächephase infolge der europäischen Schuldenkrise kann sich die deutsche Wirtschaft zügig erholen, erklärte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und Strukturanalysen.
1.037.500 Erwerbstätige mit Arbeitsort in Thüringen im Jahr 2012
Im Jahr 2012 hatten im Jahresdurchschnitt 1.037.500 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Das waren 1100 Personen bzw. 0,1 Prozent mehr als im Jahr 2011. In Deutschland erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2012 um 1,1 Prozent, im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 1,2 Prozent und im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) um 0,1 Prozent.
Hintergrund
Viel Kohle ohne Risiko
Der Trojaner legte weltweit Computer lahm. Angeblich sollten die Nutzer pornografisches Material oder illegal Musik oder Videos aus dem Netz herunter geladen haben, erklärte die Mail mit dem Signum von Polizeibehörden aus aller Welt. 100 Euro sollte man zahlen, dann würde der Computer wieder frei geschaltet. Drei von 100 Betroffenen zahlten. Es hat ihnen nichts genützt, berichtet Gerald Hesztera von der europäischen Polizeibehörde Europol am Donnerstag auf einer Fachtagung in Erfurt. Sie sind Cyberkriminellen aufgesessen.
Termine in Thüringen
15.06.2013 - „Tag der Offenen Tür“ bei PIKO am 15. Juni 2013 »
Frosts Kolumne
Harte Einschnitte
Regierungschefin Christine Lieberknecht spricht von einem „dramatischen Bericht“. Und in der Tat hat die von der schwarz-roten Landesregierung berufene Expertenkommission dem Freistaat harte Einschnitte nahe gelegt. Sie betreffen einerseits die Landesverwaltung selbst, andererseits aber auch die Kommunen und ihre Strukturen. Da aber beginnt ein Dilemma. Denn für die Reformen der beiden Ebenen hat Lieberknecht einen unterschiedlichen Zeitplan.
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