Überregional

ifo: Deutlich trüberes Konjunkturklima in Ostdeutschland

Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung sieht ein deutlich trüberes Konjunkturklima in Ostdeutschland. Die ostdeutschen Unternehmen seien mit ihrer derzeitigen Geschäftssituation erneut weniger zufrieden als im vorangegangenen Monat. Auch habe der Pessimismus über die Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten zugenommen, teilte die Dresdner ifo-Niederlassung am Mittwoch mit.»

Bundesregierung bestätigt Konjunkturprognose

Die Bundesregierung erwartet einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,7 Prozent in diesem Jahr und von 1,6 Prozent im nächsten Jahr. Damit bekräftigt sie ihre früheren Prognosen und bleibt etwas verhaltener in der Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung als die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute. "Die deutsche Wirtschaft kommt wieder in Schwung“, erklärte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler am Mittwoch in Berlin. »

ifo Geschäftsklimaindex steigt weiter

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im April zum sechsten Mal in Folge gestiegen. Allerdings war der Anstieg um 0,1 auf 109,9 Punkte sehr gering, wie das Institut am Freitag mitteilte.»

Konjunktur in Deutschland zieht wieder an

Die Konjunktur in Deutschland zieht nach einer Schwächephase wieder an. Dennoch bleiben die Risiken infolge der weiter unbewältigten europäischen Schuldenkrise bestehen. Zu dieser Einschätzung gelangten führende deutsche Wirtschaftsinstitute in ihrem jüngsten Gutachten. Belastend wirkten auch die steigenden Ölpreise und die Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China und anderen Schwellenländern. »

Lohnniveau bleibt im Osten niedrig

Das Lohnniveau im Osten Deutschlands liegt nach einer Untersuchung des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung unterdurchschnittlich. Trotz aller regionaler Unterschieden würden in den neuen Ländern die niedrigsten Stundenlöhne gezahlt. Ausschlaggebend hierfür seien unter anderem eine in weiten Teilen ungünstige Wirtschaftsstruktur sowie die insgesamt geringere Leistungsfähigkeit der Unternehmen.»

Konjunkturerwartungen legen zu

Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für die Konjunkturerwartungen hat sich im April zum fünften Mal in Folge verbessert. ER stieg um 1,1 auf 23,4 Punkte, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Der im Vergleich zum Vormonat nahezu unveränderte Saldo der Konjunkturerwartungen zeige, dass sich die Erwartungen auf dem Stand des Vormonats stabilisieren. »

DIW: Deutsche Wirtschaft steht vor kräftigem Aufschwung

Die deutsche Wirtschaft steht nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) vor einem kräftigen Aufschwung. Das Institut erwartet in diesem Jahr ein Wachstum von 1,0 Prozent und im nächsten Jahr von 2,4 Prozent. Der Aufschwung werde vor allem von der Binnenwirtschaft getragen, prognostiziert das Institut in ihren am Mittwoch veröffentlichten „Frühjahrsgrundlinien 2012“. »

IWH: Geschäfte in ostdeutscher Industrie laufen gut

In der ostdeutschen Industrie laufen die Geschäfte weiterhin sehr gut. Das ergab die jüngste Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) unter rund 300 Unternehmen. Die aktuelle Geschäftslage wurde ebenso eingeschätzt wie in der vorherigen Umfrage. Die Geschäftsaussichten werden deutlich besser bewertet.»

ifo Geschäftsklima für Ostdeutschland leicht verschlechtert

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Ostdeutschlands hat sich im März leicht verschlechtert. Die befragten Unternehmer sind mit ihrer derzeitigen Geschäftssituation nicht mehr ganz so zufrieden wie im Februar, teilte die Dresdner Niederlassung des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung mit. Allerdings erwarten sie einen weniger ungünstigen Verlauf ihrer Geschäfte in den kommenden sechs Monaten. »

Carius: Klares Votum für Benzinpreisbremse

Eine klare Mehrheit hat sich bei einer Online-Umfrage des Thüringer Verkehrsministeriums für eine Benzinpreisbremse ausgesprochen. Seit dem Start der Internet-Umfrage am 24. März hätten bereits 1550 Bürgerinnen und Bürger abgestimmt. Fast 94 Prozent der Teilnehmer hätten bisher für eine Benzinpreisbremse in Deutschland gestimmt, teilte Verkehrsministerium Christian Carius am Donnerstag in Erfurt mit. Am Freitag berät der Bundesrat über eine entsprechende Initiative Thüringens. »

Thüringen stimmt Schlecker-Hilfe unter Auflagen zu

Thüringen will sich unter bestimmten Bedingungen an der Bürgschaft der Länder für die Finanzierung einer Schlecker-Transfergesellschaft beteiligen. Voraussetzung sei, dass sich alle Bundesländer an der Finanzierung der Transfergesellschaft für die von Kündigung bedrohten Schlecker-Mitarbeiter beteiligen, beschloss das Kabinett am Dienstag in Erfurt. Außerdem muss bis Mittwoch früh die Tilgung des von den Ländern zu verbürgenden 71-Millionen-Euro-Kredits geklärt sein. »

ifo-Geschäftsklimaindex steigt zum fünften Mal in Folge

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im März zum fünften Mal in Folge gestiegen. Allerdings war der Anstieg mit 0,1 auf 109,8 Punkte nur gering. Auch die Erwartungen an die künftige Geschäftsentwicklung steigen langsamer und die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage stagniert auf dem Wert des Vormonats. »

DIW hält drastische Einschnitte bei Solarförderung nicht für sinnvoll

Die geplante Neuregelung der Solarstromförderung weist nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) noch große Mängel auf. Mit den weitreichenden Änderungen würden die falschen Weichen gestellt, erklärte das Institut am Mittwoch. Auf Kritik stießen insbesondere die Verminderung des Ausbaupfads, die drastische einmalige Senkung der Vergütungssätze, die folgende starre monatliche Degression und die zusätzliche Kürzung der vergütungsfähigen Strommengen.»

Forderungen nach Abschaffung des Solidarpakts in Thüringen zurückgewiesen

Die Forderungen von Kommunalpolitikern nach Abschaffung des Solidarpakts sind in Thüringen auf Ablehnung gestoßen. Finanzminister Wolfgang Voß sagte, der Solidarpakt sei nicht Ursache für fehlende finanzielle Stabilität in westdeutschen Kommunen. »

E-Books sind Nischenmarkt – Umsatz steigt aber rasant

E-Books bleiben in Deutschland ein Nischenmarkt. Nach Berechnungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) anlässlich der Leipziger Buchmesse betrug der Anteil von E-Books am gesamten deutschen Buchumsatz im vergangenen Jahr nur knapp 1 Prozent und hatte ein Volumen von 38 Millionen Euro. Allerdings verbucht der Sektor rasante Umsatzzuwächse. Gegenüber 2010 stieg der Umsatz von elektronischen Büchern um 77 Prozent. »